Ich war noch niemals in New York….

Hallihallo 🙂

Wie schon groß angekündigt komm ich hier nun zu unserem Sightseeing-Plan :-D.

Dieser wurde nicht ganz so durchgezogen wie geplant aber wir sind ja spontan, flexibel und nicht auf den Kopf gefallen und deshalb hat es trotzdem geklappt fast alles zu sehen was wir wollten :-).

Da wir Donnerstagabend erst angekommen sind und glücklich waren endlich im Hotel zu sein, haben wir erst einmal noch geduscht und sind dann ins Bett. Beim Öffnen meines Koffers musste ich feststellen, dass er von der TSA untersucht wurde. Die TSA ist die Amerikanische Sicherheit der Flüge. Ich fand einen Zettel in meinem Koffer nachdem es mir schon komisch vorkam, dass mein Zahlenschloss auf 000 gedreht war. Dort stand drauf, dass er kontrolliert wurde da er wohl verdächtig aussah. Ganz schön komisches Gefühl kann ich euch sagen. Zu wissen, dass einfach irgendjemand fremdes meine Sachen durchwühlt hat. Gaaaaaaaaaaanz komisch.

Am Freitag gings dann nicht ganz so früh wie geplant los aber mit einer Stunde Verspätung sind wir erst einmal gelaufen. Manhatten ist dabei gar nicht so groß wie zuerst gedacht! Wir waren recht schnell mit den ersten Sehenswürdigkeiten durch und da wir recht früh dran waren, durften wir auch ohne eine lange Wartezeit gleich auf die Rockefeller-Aussichtsplattform hoch :-). Von da aus haben wir erst einmal die Aussicht und den Central Park bestaunt. Ein riesen Teil! Nach einem Abstecher im Chrysler Building (Lobby ist komplett aus rotem Marmor!), in der Grand Central Station, gings über die St. Patrick’s Chruch (größte katholische Kirche Amerikas und gerade natürlich im Umbau -.-) zur Public Library (deren schönster Raum gerade natürlich nicht zugänglich war -.-), die aber auch von innen und außen allein von der Architektur her super war. Nach einem Mittagessen im Bryant-Park wollten wir dann aufs Empire State Building hoch. Da war aber eine Schlange mit 3h Wartezeit. Das haben wir dann natürlich gelassen und sind stattdessen Richtung Harbor und haben uns dort für eine Nacht-Schifffahrt Tickets geholt. Die Zwischenzeit bis dorthin haben wir an der Wallstreet verbracht, waren in der Trinity Church wo gerade ein Gospel geübt hat und sind am Battery-Park lang gelaufen, haben die Statue of Liberty im Sonnenuntergang beobachtet und sind an einigen Monumenten lang gekommen. Nach der Fahrt um die Statue of Liberty rum per Schiff gings dann für Mandy und mich noch auf die Brooklyn Bridge. Bei einer sternenklaren aber kalten Nacht haben wir hier dann noch ein kleines Fotoshooting gemacht. Den Abend haben wir im Irish Pub ausklingen lassen ;-).

Am nächsten Tag gings nach einem frühen Frühstück ans 9/11-Tribute Center. Hier haben wir eine Führung über das Memorial bekommen. Diese wurde von zwei Beteiligten des Anschlags abgehalten und war daher sehr sehr ergreifend. Bisher war das alles für mich immer so weit weg aber dann steht man da, schaut in diese Pools (dort wo die Türme standen), sieht Bilder, hört die Geschichten, hört, dass heute immer noch Helfer sterben da sie durch die Arbeit dort Lungenkrankheiten und Krebs bekommen haben und plötzlich bekommt man eine Gänsehaut nach der anderen. Nach dieser Tour waren Mandy und ich ziemlich neben der Spur und haben uns erst einmal wieder zurück in die Realität holen müssen. Mit der Bahn ging es dann ins American Museum of Natural History. Ja ihr lest richtig: 2 Museen an 1 Tag! Hier haben wir uns über die Entstehung unserer Welt schlau gemacht, haben Dinoskelette gesehen (die waren übel groß!!!), haben nachvollziehen dürfen wie sich der Mensch vom Affen weiter entwickelt hat. Haben Parallelen zu einigen Bekannten entdeckt (Späßchen :-P) und sind dann durch die Eiseskälte (es hat geschneit -.-) und haben uns mit den anderen im Hard Rock Café zum Essen getroffen. Ein sehr gelungener Tag kann ich euch sagen :-).

Nicht ganz so motiviert waren wir aber am nächsten Tag. Es war Regen angesagt und der hat sich gegen Mittag auch blicken lassen L. Zuerst waren wir aber im Museum of Modern Art. Hier sind Kunsstücke von van Gogh, Dalí, Roy Lichtenstein und gaaaaaaaaanz vielen anderen wichtigen Künstlern, die ich jetzt nicht alle aufzählen will/kann. Aber wieder ziemlich beeindruckend! Als wir das Museum wieder verlassen hatten sah das Wetter noch ganz stabil aus. Deshalb haben wir beschlossen uns den Central Park mal noch genauer anzuschauen. Als wir dort durch geschlendert sind haben wir einige Eichhörnchen getroffen und sind dann beim Verlassen des Parks (wir haben nicht mal 1/8 davon gesehen gehabt weil er einfach zu groß ist :-D) zum Lincoln Center gelaufen. Hier sind die ganzen großen Opern angesiedelt. Nach einem kurzen Rundgang gings über den Broadway zum Times Square und dann wollte ich mit Becci und Simon zum Basketball in den Madison Square Garden. Das hat leider nicht wie geplant funktioniert (war aber das einzige am ganzen Urlaub) und dann bin ich mit Mandy noch was Essen gegangen während die anderen beiden im Hotel geblieben sind. Beim Essen wurden wir von einem angequatscht mit dem wir später dann noch was trinken waren. War ganz nett und interessant sich noch mit einem Ami auszutauschen.

Montagmorgen sind wir dann RICHTIG früh aufgestanden um gleich zu Beginn am Empire State Building zu sein. 30 Minuten nach offizieller Öffnung waren wir auch da und durften einfach so durch laufen! Gerade einmal insgesamt 5 Minuten mussten wir warten :-). Es war zwar ziemlich windig oben auf der Aussichtsplattform aber es war es wert! Höher als on the top of the rock (vom ersten Tag) und mit 360° Rundumsicht haben wir auf NYC herunter geblickt. Einzigartig! Zudem war das Wetter bis auf den Wind wieder recht gut.
Danach sind wir noch kurz shoppen gegangen und dann ins Metropolitan Museum of Art. Hier hatten wir nur kurz Zeit aber haben diese effektiv für die Ägyptenausstellung genutzt (die haben komplette Tempel da rein gestellt?!), die Römischen Skulpturen, Amerikanische Gemälde und die Kusnt der arabischen Länder. Das Museum ist riesig und nicht mal in einem Tag zu schaffen und von daher denke ich, haben wir doch viel gesehen in der Zeit :-D.

Da wir schon gepackt und ausgecheckt hatten mussten wir nur noch zum Shuttle-Bus laufen (ich mit 4 Gepäckstücken) und dann gings ab an Airport. Hier sitze ich nun und warte drauf zurück nach Deutschland zu fliegen. Nach 5!!! Monaten! Man freu ich mich da drauf :-).

Leute man sieht sich und hört voneinander! Jetzt kann ich ja dann auch mal auf nen Kaffee vorbei kommen und wer die ein oder andere Story noch einmal hören möchte oder nachhaken will wie das denn nun genau war – ich stehe zur Verfügung :-).

Was ich so in Deutschland dann treib werde ich nicht zwingend hier veröffentlichen. Das wird somit also auch mein letzter Beitrag sein. Vielen Dank an dieser Stelle dafür, dass ihr euch so fleißig damit beschäftigt habt! Von den ein oder anderen Resonanzen weiß ich ja schon, dass sich die Mühe gelohnt hat- das freut mich natürlich sehr :-).

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LA Part II und San Diego

Hallo alle zusammen!

Mit etwas Verspätung nun ein kleiner Nachtrag zu Mandy und meinen Touren durch L.A.. Inzwischen fühlen wir uns teilweise schon fast wie Großstadtkids. Nach ihrer Zeit in Berlin und meiner in Hamburg, dann Monterrey und Querétaro usw. sollte man fast nicht meinen wie naiv wir teilweise doch noch sind :-D. Was ich damit meine kommt jetzt. Als wir an der Central Station/Zugstation vorbei gelaufen sind, haben wir schwarzen Rauch hinter dem Gebäude entdeckt. Erster Gedanke natürlich „FEUER!“. Dann haben wir überlegt und gedacht, dass wir ja keine Feuerwehr etc. gehört haben… Vielleicht also einfach ne Lok? Ja klar, das muss es sein. Da steht einfach die Lok in der Station. Ihr merkt schon – zu einfach! War dann wohl doch n größeres Feuer denn plötzlich sind einige Feuerwehrlaster an uns vorbei geheizt :-D. Hoppla.
Situation Nummer 2: Wir aufm Weg zum Essen in Downtown. Ich entdeckte plötzlich jede Menge junge Leute, die alle in einer langen Schlangen auf dem Gehweg stehen. Dann sehe ich das Gebäude, was mich an ein altes Kino erinnert hat. Ich sage also zu Mandy: „wow da stehen aber viele für den Film an! Läuft denn grad was neues?“. Wir waren froh, dass wir in die andere Richtung mussten und haben dort dann gut gegessen. Später beim Zurück sehen wir dann jede Menge Polizeiwägen. Also große, kleine, Blaulicht – ALLES! Vernünftigerweise sind wir also gleich weiter und noch kurz in einen kleinen Supermarkt. Als wir gerade am Zahlen waren kommt ein Mann mit seinem, in ein Weihnachtsmannkostüm gesteckten, Chihuahua herein. Er schaut uns an und fragt ob wir zu diesem Pulp da draußen gehören würden. Wir natürlich verneint und die Gelegenheit genutzt um nachzufragen was da denn los ist. Es war eine Hiphop-Veranstaltung, die ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist… Klar Kino eben :-D. Hoppla.
Das Gespräch mit dem Mann war noch ziemlich witzig und interessant. Er war definitiv schwul, stand auf deutsche Oper, konnte deshalb ein wenig deutsch und hat versucht eine Arie für uns zu trellern. Was man nicht alles erlebt :-D.

Am nächsten Tag stand dann hardcore-sightseeing mit der gebuchten Bustour an. Mandy und ich sind morgens in den Grand Central Markt um dort auf Frühstückssuche zu gehen. Die anderen haben Starbucks vorgezogen. Bei mir lief es dann auf ein empfohlenes „Eggslut“ aus. Diese Eierschla*** bestand aus einem Brötchen gefüllt mit einem Spiegelei, Ketchup, Bacon und Käse. Ich war also satt und der Tour konnte nichts mehr im Wege stehen. Diese Bustour war wirklich super. In einem Mercedes Sprinter sind wir mit Mike (ehemaliger Führer im Tower der Queen) durch Downtown, Beverly Hills und Hollywood gefahren. Was ich gesehen habe kurz zusammengefasst:

Downtown: Stapels Center, Disney Music Hall von Frank Gehry uvm.
Hollywood: Das Hollywood-Schild, den Walk of Fame und das Chinese Theatre mit den Hand- und Fußabdrücken der Stars (beides ohne Auto), die Drehorte von The Fast and the Furious, die Häuser von Charmed, dem Haus aus dem Thriller-Video von Michael Jackson, und dann in den Hollywood Hills die Hecken zu den Häusern von Tarantino, Katy Perry, Bruno Mas, Gwen Stefani usw….
Beverly Hills: es gibt mehr Bäume als Einwohner in diesem Stadtteil. Überall Palmen 🙂 Hier haben wir dann die Zugänge zu den Häusern von Al Pacino, Elvis, Jacko, uvm. Gesehen. Wir sind am berühmten Hotel California vorbei gekommen und an einigen Schauplätzen von Pretty Woman (das Motel in dem sie wohnt, der Rodeo Drive, das Beverly Hills Hotel in dem er wohnt, der Laden in dem sie erst nicht bedient wird usw… War wirklich richtig cool, das alles mal live zu sehen! Für mich als kleinen Filmeliebhaber sowieso :-).
Die Tour hat dann auf dem Farmers Market aufgehört. Wir sind dort was essen gegangen und noch einmal shoppen und dann haben Mandy und ich uns ein Taxi rufen lassen und sind wieder Richtung Hollywood zu den Warner Bros. Studios während die anderen beiden mit einem Taxi Heim sind.

Die Studios waren auch wieder einmal der Hammer! Bei einer Tour in einem Golf-Caddie sind wir über das Gelände gefahren und haben uns einen Fake-Jungle, eine Fake-Lagune, eine Fake-Stadt, den „Central Park“, Fake-Häuser von innen, Studios für Serien, alte Requisiten und Museen angeschaut. Darunter waren die Schauplätze von Jurassic Parc, The Big Bang Theory, Gilmore Girls, Vampire Diaries, BATMAN! (also alle), Friends, Harry Potter, Million Dollar Baby und Pretty Little Liars. Bei der Besichtung der ganzen Drehorte kamen wir uns anfangs erst ziemlich dumm vor. Es ist krass wie einfach doch diese Teile aufgebaut sind mit was die arbeiten und was einem dann im Film so echt vor kommt! Bspw. filmen die bei einem Haus immer nur den Haupteingang und wenn man dann die Rückseite filmen/darstellen möchte, nehmen sie die Türe, die in Wirklichkeit auf der selben Seite des Hauses ist weil sich auf der Rückseite ein anderes Haus befindet. Blätter werden einfach wieder an Bäume geklebt und Parkplätze werden mit Hilfe von Greenscreens in Ozeane verwandelt. Teilweise werden die selben Gebäude in unterschiedlichen Filmen als Bibliothek, Gericht oder ähnliches verwendet, weil es eben ähnlich aussieht. Der Zuschauer „fällt“ da locker drauf rein weil es eben alles Teil der Illusion ist. Da fällt einem auf, dass der Film vom griechischen Theater gar nicht so weit weg ist ;-). Also ihr merkt- sehr interessant!!
Zurück sind Mandy und ich dann mit der Metro gefahren und abends gabs für uns noch Essen im ältesten Restaurant L.A.s.. Cole’s bietet typisch französische Sandwiches. Die muss man mit Senf bestreichen und dann in Bratenjus tunken. Etwas seltsam v.a. da einem immer der scharfe Senf die Nase hochgezogen ist :-D. Aber war ganz lecker, mal was anderes und typisch LA :-).

Am nächsten Tag gings dann gemütlich weiter. Auschecken und dann zum Santa Monica Beach. Dort Frühstück und dann am Strand bummeln und den berühmten Santa Monica Pier lang. Danach sind wir südwärts an den Venice Beach. Der war schon etwas interessanter! Hier wimmelt es nur so von speziellen Leuten. Sprich Skater, Rollschuhfahrer, Jogger, Bodybuilder, Surfer, „Neu-Musiker“ die einem ihre CDs andrehen wollen, usw.. Simon und ich sind hier auch in eine „Freak-Show“. In dieser gab es doppelköpfige Schildkröter zu sehen, einen Schwertschlucker der auch einfach einen Bohraufsatz eines Akkuschraubers in seiner Nase hat verschwinden lassen, eine Frau, die 100.000 Volt durch ihren Körper hat fließen lassen und mit ihrer Zunge über einen Lichtbogen eine Fackel hat entzünden können, Feuerschlucker, Wolfsmenschen, den kleinsten Mann Amerikas und Ausstellungsstücke von anderen doppelköpfigen Tieren oder Tieren, deren Organe bspw. außerhalb des Körpers gewachsen waren. Teils widerlich, teils interessant aber alles wirklich freaky.

Danach gings dann über den Pier weiter Richtung San Diego beziehungsweise genauer gesagt nach Carlsbad, das zu Nord San Diego gehört. Total erschöpft sind wir erst einmal schlafen gegangen.

Am nächsten Tag stand dann wieder einmal Shoppen auf dem Programm. Das Outlet lag diesmal geschickterweise direkt neben unserem Hotel. Im Outlet wurden Mandy und ich für Zwillinge gehalten :-D. Abends gabs dann Craftbeer und für mich die „Nutty Brewnette“ – ein typisch amerikanisches Ale. War ganz lecker :-).
Früh morgens am Folgetag sind wir dann in den berühmten San Diego Zoo. Das Wetter hat grad noch so gehalten als wir uns die vielen schönen Tiere und Pflanzen angeschaut haben. Das coole an dem Zoo: es gibt ne Doppeldeckerbustour und eine Gondel, die einen über den Zoo befördert! Er ist wirklich riesig und durch diese geführte Bustour haben wir gleich viel mehr über die Tiere erfahren ohne Schilder lesen zu müssen :-P. Es hat sich gelohnt aber ihr schaut euch besser einfach die Bilder an ;-).

Am Silvestertag sind wir dann morgens nach Carlsbad aufgebrochen wo ich einen Termin zum Skydiving ausgemacht hatte. Durch eine Freundin wurde mir diese Station empfohlen und da die Weihnachtsspecialpreise hatten und zudem die geilste Aussicht für einen Sprung bieten da sie direkt am Ozean sind, habe ich mich dafür entschieden. Leider war an dem Tag ARSCHKALT. Schon am Boden habe ich gefroren und später hieß es dann kurz vor Start, dass es auf 3km Höhe 2 Grad hätte. 2 Grad FAHRENHEIT! Das entspricht dann ca. -17 °C und wir sind von 4km Höhe gesprungen! 😀
Ich war eigentlich erst noch ganz relaxed als mir mein Gurt und so angelegt wurde und wir in Flieger sind. Beim Losfliegen hatte es sich für mich schon fast gelohnt: Die Aussicht war der HAMMER! Die Sonne, der (endlich) blau gewordene Himmel, der Pazifik, die beschneiten Berge im Hintergrund, die zu dieser Zeit eigentlich keinen Schnee haben – es war perfekt! Das erste mal in so einer kleinen Maschine und dann vollgestopft mit Profiskydivern. Laut Ansage hieß es, dass sie zuerst springen würden und ich dann mit meinem Tandem. Ich hatte also viel Vorbereitung im Kopf. Plötzlich fallen die letzten 5 Springer aber einfach alle gleichzeitig vor mir ausm Flieger! Ich hab gedacht ich kann nicht mehr :-D. Dann wars mein Turn… An die Kante hocken, Füße baumeln lassen, Hände an den Gurt und plötzlich schubst man mich da raus. Nach einem dezenten Kreischen habe ich dann nur gaaaaaaaaaaaanz klein die Welt unter mir gesehen, versucht Luft zubekommen, gleichzeitig in die Kamera am Arm meines Tandems zu gucken um Bilder und Video zu machen, und dann noch die Aussicht zu genießen. 1 Minute und 15s war ich im freien Fall bei 120 Meilen/Stunden (ca.160 km/h) und den schon genannten Minusgraden. Voraus die schneebedeckten Berge, hinter mir der Ozean und der Oceanside Pier. Es war herrlich! Als dann der Schirm aufging saß ich in dem Gurt und durch ein Schleife, die wir geflogen sind habe ich einen schönen Rundblick bekommen. Nach ca. 8 Minuten Gleiten bin ich dann wieder am Boden angekommen. Meine Finger und mein Gesicht habe ich zwar nicht mehr gespürt habe ich war überglücklich. Der ultimative Adrenalinkick und sicherlich nicht mein letzter Sprung :-)).
Danach gings dann noch in den H&M um uns mit Mütze und Schal für NY auszustatten. Hat wunderbar funktioniert und abends gings dann zum Silversteressen.

Beim Essen haben wir uns alle sowas von überfressen, dass wir um 22:00 Uhr wieder im Bett lagen und uns die Bäuche gehoben haben. Die Cocktails haben ihr übriges getan und plötzlich waren alle eingeschlafen :-D. Um halb12 hat der Wecker geklingelt, wir wollten Sekt trinken aber da keinem nach mehr im Magen war haben wirs gelassen und sind tatsächlich alle wieder eingeschlafen und haben Neujahr komplett verpennt :-D. Aber nach so einem Tag kann das ja mal passieren 😀

Wir mussten um 3 Uhr morgens dann ja auch schon wieder weiter und sind Richtung Flughafen. Wir haben unseren Mietwagen abgegeben und Becci & Simon sind vorgeflogen während Mandy und ich noch 4h bis zum Boarding warten mussten was wir für die Planung in New York genutzt haben. Wir haben einen relativ straffen Sightseeing-Plan erstellt und hoffen ihn so durchziehen zu können :-).

Der nächste Beitrag kommt dann aus NYC! Bitte verzeiht mir, dass ich keine Bilder hochladen kann aber da Internet hier in den Staaten ist echt nicht so das wahre -.-.

L.A. – Los Angeles – die Stadt der Stars und Sternchen

Hallo alle miteinander!

Ich werde heute schon einmal kurz berichten und einfach im letzten Post ansetzen 😉

Nach der Ankunft waren wir dann noch kurz was trinken. L.A. ist schon um einiges größer als SF und bei unserem Nachtspaziergang durch Downtown sind wir auch an sehr vielen Obdachlosen vorbei gekommen. Das am 1. Weihnachtsfeiertag war dann schon sehr komisch und herzzerreißend :-(. Nachdem ich aber gesehen habe wie sich zwei auf der Straße nen Schuss gesetzt haben war ich dann auch nicht mehr so angetan davon den Leuten ein paar Dollar zu geben. Wer weiß wofür sie die nehmen…
Allgemein finde ich es erschreckend zu sehen wie hier manche Leute leben müssen. Man redet immer von den tollen USA und dem amerikanischen Traum und die Amis sagen auch immer wie wundertoll ihr Land doch ist aber dann lassen sie ihre Veteranen (aus zweifelhaften Kriegen) einfach so auf der Straße sitzen und betteln. Klar gibt es sowas in jedem Land, Deutschland nicht ausgeschlossen, aber dann braucht man meiner Meinung nach auch nicht so heuchlerisch tun…
Gegen ein soziales Netz, das den Leuten helfen und sie auffangen würde, stimmt dann aber wieder die Mehrheit der Bevölkerung ab bzw. das lassen die Republikaner nicht zu. Naja – versteh‘ einer die nordamerikanische Politik…. Ich tus zumindest mal nicht :-D.

Nach dem Absacker sind wir dann wieder zurück und heute haben Mandy und ich dann unser Programm Downtown durchgezogen während Becci und Simon nach Disneyland sind. „Programm“ heißt dann soviel wie gemütlich richten, im Hotelzimmer Donut und Kaffee als Frühstück, uns von einer Hotelangestellten Tipps für Sightseeing geben lassen, los nach „El Pueblo“ (typisch mexikanisch! Also wirklich gleiche Märkte wie in Mexiko usw. aber dafür natürlich doppelt/dreifach so teuer…) und nach Little Tokyo und dort auch ins american-japanese Museum. War alles sehr interessant und lehrreich :-).

Danach gings zurück ins Hotel und jetzt schreib ich hier ;-). Später geht’s noch in den Hotelpool und dann mal schauen wann der Rest kommt…
Morgen früh wollen wir dann ne Bus-Sightseeing-Tour machen, die wir übers Hotel gebucht haben. Mal schauen was ich dann so zu berichten habe!

Bleibt sauber, packt euch warm ein (hier muss man das zum Glück noch nicht :-P) und haltet die Stellung! Bald bin ich auch wieder am Start 😉

Roadtrip

Es folgt ein Beitrag zur Strecke:

Wir sind den bekannten Highway No.1 entlang an der Küste Richtung Süden gefahren. Von Monika, der Österreicherei, haben wir hilfreiche Tips bekommen. Deshalb haben wir in Sand City an der stürmischen kalten Küste unsere Frühstückspause gemacht (Starbuchs Frappuccino ausm Supermarkt und Donuts) und haben dann immer mal wieder zwischengestoppt. An der gesamten Strecke entlang gab es immer mal wieder Aussichtsplattformen, die sich wirklich gelohnt hatten! Immerhin war ja auch wieder herrliches Wetter.
Als wir durch Carmel gefahren sind, fanden wir uns in einem kleinen Waldgebiet wieder, waren aber schnell wieder auf dem Highway 1. Dort haben wir dann noch einen Halt bei einer Aussichtsplattform gemacht, die an einem See-Elelefanten-Strand lag. Faszinierend diese riesen Tiere! Die liegen einfach den ganzen Tag am Strand rum und pennen – was n Leben! 😀

Schon gleich am Anfang der Strecke kam es uns teilweise vor als wären wir im Auenland. Überall grüne hügelige Landschaft. Nachdem wir das erste Mal den Pazifik gesehen hatten, kam der Vergleich Schottland auch noch ins Spiel. Es war wirklich herrlich!! Leider bekam und das ganze Auf und Ab und Kurven nicht so gut… Allen war etwas übel außer dem Fahrer natürlich^^

Als wir dann Richtung Landesinnere abgebogen sind, sind wir plötzlich durch ein Weinanbaugebiet gekommen. Wieder richtig schön und beeindruckend wie viele Plantagen da stehen! Aber alles so schön in Reih‘ und Glied und das teils so weit das Auge reicht!

Ein nicht so schöner Abschnitt war dann als wir an lauter Ölförderanlagen vorbei gekommen sind. Aber war interessant zu sehen!

Es war wirklich eine schöne Strecke und ich kann es jedem nur weiterempfehlen! Wenn Auto, dann Highway 1 South 😉

Im Schein der Abendsonne sind wir dann an unserem Hotel angekommen. Sehr schnieke aber auch sehr sehr nice 🙂

If you’re goiiiiiiing to Saaaaaaaaaaaan Fraaaaaaaaaaaaaaaancisco….

Hallihallo alle 🙂

Nachdem ich euch ja schon gesagt hatte, dass Alcatraz und ne Busfahrt anstehen würden, kann ich euch nun leider doch nicht von der Gefängnis-Insel berichten. Aber nun erst einmal von Vorne…

Sonntag sind wir wieder nach SF reingefahren mit den oben genannten Zielen. Zuerst wollten Mandy und ich dann Geld abheben. Mandy hat es wieder einmal versucht – aber ihre Kreditkarte hat immer noch einen Fehler angezeigt (jetzt hat sich rausgestellt, dass sie gesperrt wurde weil es wohl einen Zugriff gegeben hätte, der nicht von ihr kam…). Dann hab ich mich an den Automaten gestellt und dann sagt er mir „PIN falsch“. Ich also kurz verwirrt und eine Zahl getauscht weil ich mir plötzlich nicht mehr sicher war – wieder „PIN falsch“. Bevor ich es also das dritte Mal falsch gemacht hätte, hab ichs gelassen und beschlossen noch einmal zu überlegen. Ich bin letztendlich immer wieder aufs selbe gekommen aber war mir nie sicher :-D. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich gebe seit 5 Monaten dieselbe Nummer ein und plötzlich fällt sie mir nicht mehr ein?! Hab dann Mama angerufen, die in meinen Unterlagen stöbern musste und sie mir dann durchgesagt hat :-D. Ohne Super-Mum bin ich eben immer noch aufgeschmissen. Selbst mit fast 23 Jahren! Sie ist einfach die Beste 🙂

Als das dann also geklärt war, sind wir in einen der besagten Touri-Doppeldeckerbusse und hatten morgens schon beschlossen NICHT nach Alcatraz zu gehen, da wir spät dran waren. Im Touri-Bus hatten wir dann einen Guide und nicht diese Kopfhörer. An sich ja eine sehr coole Idee live erzählt zu bekommen was wo war. Leider war dieser Guide sowas von UNWITZIG! Ich war irgendwann komplett angenervt, Mandy auch weil der Motor des Busses lauter war als die Lautsprecher sodass sie gar nichts verstanden hat (meiner Meinung nach ihr Glück!). Irgendwann kurz vor der Golden Gate Bridge meinte er dann er könne nun nichts mehr sagen da man ihn nicht verstehen würde da es zu arg winden würde auf der Brücke. Mein innerer Jubelschrei war wirklich schwer zu unterdrücken sag ich euch! Endlich hat er seine Klappe gehalten! Aber gewindet hats da oben dann doch auch wirklich sehr… Wir haben zwar die Aussicht genossen, gleichzeitig aber alles übers Gesicht gezogen was wir so getragen haben :-D.

An und auf der Brücke haben wir es dann den anderen Touristen gleichgetan und jede Menge Fotos geschossen :-). Danach gings mit dem Hop on/Hop off-Bus dann mit Kopfhörern weiter zurück in die Stadt. Die Infos waren zwar trocken gesprochen, dafür auf Deutsch, man hat sie verstanden und man ist dabei nicht aggressiv geworden.

Nach der frischen Fahrt sind wir dann in ein Restaurant und haben Meeresfrüchte gegessen und uns aufgewärmt. Danach gings dann noch in ein Shoppingcenter (hab nix gefunden :-() und dann gings wieder Heim. Spätestens nach der Busfahrt wusste ich aber, dass San Francisco für mich auch eine Stadt zum Leben wäre! Hat wirklich Charme und ist im Sommer sicher noch schöner als im Winter :-).

Montag wollten wir dann aber WIRKLICH auf die Insel und sind zeitig los. In der Stadt haben wir dann den Hop on/Hop off- Bus gesucht da unsere Tickets 24h gültig waren. Der hat sich aber ewig nicht blicken lassen und so ist dann gut ne Stunde ins Land gezogen… Als wir ihn dann erwischt hatten war es wieder einer mit Guide. Diesmal war dieser aber weiblich und seeeeehr angenehm. Sie hat einfach mal angefangen im Stau zu singen (und sie konnte es) und hat die Geschichten ruhig und gelassen erzählt und nicht versucht zwanghaft witzig zu sein in dem sie die Witze auswendig vorträgt.
An der Station mit dem Steg für die Fahrten nach Alcatraz sind wir dann ausgestiegen. Als wir dann nach Tickets gefragt haben sagt die Verkäuferin pampig zu uns: „Ausverkauft bis 5. Januar!“. Nachdem wir ihr dann gesagt hatten, dass ihre Kollegin ein paar Tage vorher zu uns meinte, dass es auch andere Touren gibt, die nicht ausverkauft sind, meinte sie das sei nicht wahr. Die beiden pampigen Damen (einmal die vom Vortag und die, die vor uns stand) haben uns dann noch einmal wie schwerhörigen erklärt, dass es ausverkauft sei und dann sind wir abgezogen. Echt nervig L.

Als Ersatzprogramm sind wir dann durch SF geschlendert, haben uns von einem Taxifahrer fahren lassen, der kein Englisch konnte (Ja wirklich!) und haben CHINATOWN erkundigt. San Francisccos Chinatown besteht aus 30 Blocks und ist mit 10.000 asiatischen Bewohnern das größte Chinatown der Vereinigten Staaten – ganz schön impressive! Dort waren wir dann natürlich chinesisch essen (war nicht so geil) und sind danach Richtung Heimat und von dort aus dann einkaufen gegangen. Lebensmitteleinkauf in den USA wird anders gehandhabt als bei uns: alles in groß! Für mich auch sehr beeindruckend: jede Menge mexikanische Zutaten (Nopa, Hibiscus etc.) und mexikanische Marken im Kühlregal! Die beiden Länder beeinflussen sich doch ganz schön!
Nachdem alle Zutaten beisammen waren sind wir dann Heim und früh ins Bett da alles ziemlich fertig waren.

Nachdem wir am Dienstag in einer Mall noch einmal einkaufen waren und ein Geschenk für Martin gesucht haben, sind wir gegen 16 Uhr wieder zu Hause gewesen da es galt Kässpätzle zu machen. Martin hat eine Freundin, ihre Tochter und die Freundin der Tochter zum Essen eingeladen. Die drei kommen ursprünglich aus Österreich und haben sich sehr gefreut, dass sie eingeladen wurden. Wir haben dann also für 8 Personen Spätzle vom Brett geschabt, Käse geschichtet und Salat gemacht und mega leckere Zwiebele geröstet. Hab einiges dazugelernt bei der Kochsession! 😀

Der Abend war dann sehr lustig da wir schon zum Essen den ersten Wein geköpft hatten. Simon hat immer fleißig nachgeschenkt und so haben wir mit lockeren Zungen die Österreicher und Martin unterhalten. War ein richtig leckerer, witziger und schöner Abend 🙂

Am Morgen von Heilig Abend (das klingt strange :-D) haben wir alle mit unseren Familien geskyped – was bei uns erst chaotisch war weil jeder durcheinander geredet hat, später im Zimmer als ich dann mit meiner Fam quasi „alleine“ war, wars richtig schön 🙂 Es war zwar seltsam nicht bei meinen Lieben zu sein, hatte es mir aber schwieriger vorgestellt als es dann tatsächlich war. Mittags sind Mandy und ich dann mit Martin raus einen Spaziergang machen. Er hat uns Oakland gezeigt und wir haben die Aussicht auf SF genossen, sind kurz durch den Wald zwischen den Redwoodbäumen durchgelaufen und dann hat er uns noch das Haus des Naturfreunde-Clubs gezeigt. Das ist einfach wunderschön gewesen! Ein richtig hübsches, gepflegtes Areal mit deutschem Touch 🙂
Mittags haben wir dann mit der nächsten Kochsession angefangen. Martin hatte angeboten einen Truthahn zuzubereiten. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt :-P. Mandy und Becci haben Rotkohl (Blaukraut?) frisch zubereitet und gekocht und dann gabs noch Gunoldt’sche Semmelknödel. Nach viel Heulerei aufgrund vom Zwiebel schneiden gabs nach fast 4h Zubereitung dann das Festmahl. Leute ich sag euch das hat sich gelohnt!!! Ich weiß zwar, dass Eigenlob stinkt aber hey das haben wir richtig richtig gut hinbekommen :-D.

Nach dem Essen gabs dann „Bescherung“ für Großonkel Martin, der leider nicht so erfreut war, dass wir ihm was geschenkt haben, aber ich denke und hoffe er hat die Geste verstanden.

Ein Weihnachten mit nicht allzu viel Leuten, Truthahn und Blaukraut, Schallplattenmusik und Bescherung nur für einen aber doch auch schön 🙂
Ich hoffe ihr hatte alle ein genauso schönes Weihnachtsfest!

Heute gings dann gleich weiter Richtung L.A..

Death Valley und der erste Tag in San Francisco

Hallihallohallöchen 🙂

Nach der Abfahrt aus Las Vegas sind wir ein paar Stunden Richtung Death Valley Nationalpark gefahren. Bei der Ankunft haben wir uns von einem freundlichen Portier dann erklären lassen, dass der Park zu groß ist um ihn an nur einem Tag zu sehen. Das erklärt dann auch die 7 Tage Gültigkeit für den Eintrittspass… Wir haben dann zusätzlich noch festgestellt, dass wir kaum etwas sehen können ohne später nachts durch den Park fahren zu müssen. Also haben wir beschlossen nur an einen der vielen Punkte im Park zu fahren. Am „Dante’s View“ hatte man eine hammer Aussicht über Teile des Parks. Dort oben war es dann auch überraschend kalt – 1669m sind eben n Unterschied zu ca. Meeresspiegelhöhe :-D. Da wir alle zu faul waren ne Jacke ausm Auto zu holen sind wir nach ein paar Fotos gleich weitergefahren. Dann standen nämlich 4h Fahrt an bis nach Bakersfield.

Die 4 Mädels aufm Dantes View

Die 4 Mädels aufm Dantes View

Mandy mit Chantal

Mandy mit Chantal

Unser Fahrer auf der anspruchsvollen Straße (siehe Navi) hochkonzentriert!

Unser Fahrer auf der anspruchsvollen Straße (siehe Navi) hochkonzentriert!

Death Valley mit angepflanzten Palmen (war in nem Hotel...)

Death Valley mit angepflanzten Palmen (war in nem Hotel…)

Aussicht vom Dantes View

Aussicht vom Dantes View

Becci und ich, Hintergrund leider etwas überbelichtet

Becci und ich, Hintergrund leider etwas überbelichtet

Mandy und ich mit unserer "Tochter"

Mandy und ich mit unserer „Tochter“

Hier haben wir eine Nacht als Zwischenstopp eingeplant gehabt. Nach der Nacht und einem Frühstück im Hotel, gings dann weiter Richtung Norden – OAKLAND!

Hier in Oakland wurden wir von Großonkel Martin begrüßt. Das ist der Onkel von Simons Mutter :-D. Kurz zu ihm: er ist 1957 nach Oakland gezogen und lebt seitdem in seinem Haus, das er ständig vergrößert und erweitert hat. Er erzählt viel, da er seit einigen Jahren alleine lebt. Ein beliebtes Thema ist sein Naturfreunde-Club. Sein Englisch ist sehr Deutsch (von der Aussprache) und wenn wir uns auf Deutsch unterhalten fehlen ihm ab und zu die Worte und er sagt gerne „see“ (etwa „nicht?“ am Satzende) und eigentlich nie „und“ sondern immer „and“. Es ist also sehr nett hier 🙂

Abends haben wir dann unsere Betten bezogen und dann gabs erst einmal Kaffee und Kuchen. Die Einrichtung bei Onkel Martin ist recht alt aber gut intakt. Bspw. läuft gerade unsere Wäsche in einer über 45 Jahre alten Waschmaschine. Etwas strange, macht komische Geräusche, aber mal abwarten – soll funktionieren. Sehen wir mal :-D. Zur Not muss ich eben noch einmal shoppen gehen 😛

Joa wieder zurück zu Abend. Nach dem Kaffee und Kuchen gabs dann eigentlich direkt im Anschluss Abendessen. Das wurde von Martin zubereitet und es gab Fleisch mit Bohnen und mashed potatoes (Kartoffelbrei). Alles war wirklich sehr sehr lecker 🙂 Nur viel konnten wir nicht essen da noch der Kuchen schwer im Magen lag. Die 3 Flaschen Wein, die immer im Anschluss aneinander geöffnet wurden, haben ihr übriges getan. Als Nachtisch gabs Stollen (original aus Deutschland importiert!).
Danach haben wir abgespült und uns noch ein wenig unterhalten, was mit steigender Weinzunahme auch immer unterhaltsamer wurde :-D.

Nach einer Nacht auf der Ausziehcouch (speziell gefedert – nämlich etwas hart) sind wir dann nach einem leckeren Frühstück (Kartoffeln mit Eiern und Speck und angebratenem Kassler) dann auf Richtung San Francisco.
Unser Auto war noch da (hier in Oakland kann das wohl schon mal abhanden kommen…) und deshalb sind wir mit dem in ein Parkhaus, das uns Martin empfohlen hat. Von dem Parkhaus aus sind wir dann mit einem cable car (typische Straßenbahn San Franciscos) Richtung „Fisherman’s Wharf“. Wir sind etwas früher ausgestiegen (natürlich geplant… NICHT :-D) und haben dann die verschiedenen Piers erkundigt und sind in spezielle Touri-Läden rein. Bei diesem Rundgang haben wir natürlich das Hard-Rock Café hier nicht ausgelassen 🙂 Leider gabs aber kein T-Shirt für mich… alles was mir gefallen hat, gabs nicht mehr in meiner Größe :-(.

Lässiges Foto am Pier

Lässiges Foto am Pier

Möwe mit Spiegelbild

Möwe mit Spiegelbild

Möwe

Möwe

Feueralarm-Schalter mitten auf der Straße (?)

Feueralarm-Schalter mitten auf der Straße (?)

Hafen mit dekorierten Booten

Hafen mit dekorierten Booten

Welcome to the Candy-Shop

Welcome to the Candy-Shop

Seelöwen-Kolonie am Pier 39

Seelöwen-Kolonie am Pier

Liebespaar 1

Liebespaar 1

Liebespaar 2

Liebespaar 2

Fisherman's Warth

Fisherman’s Wharf

Als wir dann am anderen Ende der Stadt waren und wieder zurück ans Parkhaus wollten, wurden wir von einer Art Rigscha-Fahrer angesprochen ob wir nicht von ihm zurück gefahren wollen werden. Wir haben ihm erklärt, dass wir zu viert sind und ob das ginge und er meinte das sei kein Problem. Auch die Strecke von 30 Minuten sei in Ordnung und würde nur 30 Dollar kosten. Wir haben also zugestimmt und dann ist er losgetreten. Vom Stil her war er ein Skaterboy mit Cap und nem süßen Lächeln und etwas längeren Haaren. Er hat ordentlich getreten und wir haben schnell Mitleid mit ihm bekommen… Nachdem wir in einigen waghalsigen kurvigen Aktionen gemerkt hatten, dass ne Achterbahnfahrt nicht weniger abenteuerlich gewesen wäre, waren wir kurz vor unserem Ziel als er auf einmal gesagt hat, dass er brechen gehen müsse :-O. Uns war schon vorher aufgefallen, dass er ordentlich schwitzen musste aber dass es ihm so übel ging, hat niemand gemerkt.
Ziemlich schockiert haben wir dann natürlich sofort angehalten. Becci und Simon sind in den nächsten 7 Eleven um ein Wasser für unseren dehydrierten Fahrer zu holen während Mandy und ich uns um ihn gekümmert haben. Ihm ging es recht schnell zum Glück besser, er konnte seinen Magen beruhigen ohne, dass etwas passiert ist und bei einem Gespräch haben wir dann auch erfahren weshalb es ihm so schlecht ging.
Der Gute war am Abend zuvor feiern und hat etwas gekokst und „Molly“ (noch nie davor gehört) genommen und nebenher wohl auch noch ordentlich gesoffen. Er hat das mit so einer Selbstverständlichkeit gesagt, dass ich es erst gar nicht gecheckt bzw. wahrgenommen habe :-D. Obwohl er erst um 15 Uhr angefangen hatte mit Arbeiten und wir erst seine zweiten Kunden waren, ging es ihm noch nicht so gut. Die ganze Anstrengung war da wohl dann zuviel…

Selfie bei der Fahrrad-Fahrt

Selfie bei der Fahrrad-Fahrt

Wir sind dann selbstverständlich den Rest der Strecke gelaufen nachdem wir ihm etwas mehr als die 30 vereinbarten Dollar gezahlt hatten. Dann sind wir wieder zurück gefahren und es gab wieder Kaffee und Kuchen bei Onkel Martin. Da sitzen wir nun und morgen geht es dann auf die Insel Alcatraz und eine Busrundfahrt :-).

Ich melde mich dann bald wieder und hoffe allen geht es weiterhin gut!

Liebe Grüße
Tessi

VEGAS BABY!!!!

Hihi hier war ich :-)

Hihi hier war ich 🙂

Hallo zusammen!

Nachdem wir gut in Bakersfield angekommen sind, kommt hier nun der erste USA-Eintrag 🙂

Mandy und ich sind am Sonntagmorgen (01:00 Uhr – also wirklich Morgen!) aus meiner WG sind und per Taxi zum Bahnhof und vom Bahnhof zum Flughafen und von dort dann nach Vegas, sind wir mit einer Zeitverschiebung von -2h rückwärts in der Zeit gereist und gegen 11:00 Uhr in Las Vegas, Nevada, gelandet. Spannendes währenddessen war nur, dass jeder Chantal, unser super cooles, pinkes, aufblasbares, rollbares Pferd gefeiert hat und wir zur Belustigung der anderen Reisegäste und Securitymenschen beitragen konnten :-D. Bei der Ankunft in den USA stand dann die Einreisekontrolle an. Ein wenig hatte ich ja schon Schiss, dass sie mich nicht rein lassen- man hört ja die wildesten Geschichten! Aber nachdem ich dann ein paar Fragen beantworten musste und meine Fingerabdrücke geben musste und mein Auge gescannt wurde (alles mega creapy) durfte ich dann doch aber durch die Schleuse und hab meinen Stempel bekommen.

Chantal und ich

Chantal und ich

Mandy mit Chantal in San Miguel

Mandy mit Chantal in San Miguel

Vom Flughafen aus haben wir ein Shuttle genommen um uns ans Hotel fahren zu lassen. Hier konnten wir dann zum ersten Mal die Offenheit der Amerikaner erleben, von der wir auch schon so viel gehört hatten. Der Busfahrer war etwas crazy und hat uns überschwänglich mit einem lauten euphorischen „WELCOME“ in seinem Bus willkommen geheißen.

Im Hotel dann angekommen haben wir geduscht, die deluxen Betten eingelegen, ich hab den Blog geschrieben und dann haben wir gewartet bis Becci und Simon ankommen um uns mit ihnen zu treffen. Auf dem Weg dorthin war ich leicht überfordert von den vielen großen Gebäuden, Hotels, dem Blicken, dem Leuchten und überhaupt 😀 Nach einem freudigen Wiedersehen mit unserer Prinzessin sind wir über Umwege, zum Erkundschaften der Gegend, wieder zurück ins Hotel und schlafen gegangen.

Abendspaziergang. Im Hintergrund HIGH ROLLER

Abendspaziergang. Im Hintergrund HIGH ROLLER

The Venetian

The Venetian

Hier kurz ein Vorstellung meiner Truppe, mit der ich unterwegs bin:

Simon

Simon

Becci

Becci

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Mandy

Am nächsten Tag stand dann Shopping auf dem Plan. Las Vegas bietet eine hammer Outlet-City, die wir dann komplett durchforstet haben :-). Kleidung ist hier eh schon günstiger als in Deutschland und mit den ganzen Angeboten und Prozenten bin ich dann mit einigen Markenklamotten zum Spottpreis wieder im Hotel angekommen. Wir haben dann nur noch kurz was gegessen und sind dann wieder schlafen gegangen da am nächsten Tag der Grand Canyon auf dem Plan stand!

Shopping-Queen

Shopping-Queen

Die Besichtigung des Grand Canyon war super! Zuerst waren wir in einer nachgebildeten Westernstadt. Dort bin ich auf einem Pferd gesessen (ohja!), hab mir von einem Mann mit nur noch 3 Backenzähnen zeigen lassen wie man ein Lasso wirft und dann haben wir noch eine Magier-Show gesehen. Das war richtig creapy! Der Zauberer war ein kleiner Witzbold und hat mir unbegreifliche Kartentricks vorgeführt.
Danach gings dann an die typisch Schlucht des Grand Canyon. Einfach unbeschreiblich wie groß, tief, bunt geschichtet der ist! Wir haben einige Fotos gemacht und sind dann noch auf den Skywalk (Glasbrücke, die in den Canyon hineinragt). Man stand quasi im Freien und hatte nichts unter sich außer ein wenig Plexiglas bevor es tausende Meter in die Tiefe geht – mega cool!
Der dritte Stop am Cayon war dann ein Ort an dem man einige Steinformationen hoch klettern konnte. Haben wir dann auch noch gemacht nachdem wir unsere eigene kleine Fotosession gestartet hatten (siehe Bilder 😉 ).

Grand Canyon - Aussicht genießen

Grand Canyon – Aussicht genießen

Grand Canyon - Selfie

Grand Canyon – Selfie

Grand Canyon - Faxen machen :-D

Grand Canyon – Faxen machen 😀

Grand Canyon - Krähe. Auf wessen Absturz wartet sie.

Grand Canyon – Krähe. Auf wessen Absturz wartet sie.

Grand Canyon - Kung Fu Fighter

Grand Canyon – Kung Fu Fighter

Grand Canyon - Grinsebacken

Grand Canyon – Grinsebacken

Grand Canyon - die Sonne war zu hell

Grand Canyon – die Sonne war zu hell

Mandy aufm Pferd.

Mandy aufm Pferd.

Knastbrüder :-D

Knastbrüder 😀

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon - Panorama

Grand Canyon – Panorama

Grand Canyon - LADIDA

Grand Canyon – LADIDA

Wieder in Vegas angekommen gabs nen Powernap für jeden und später sind wir essen gegangen. An diesem Abend stand dann noch typische Las Vegas-Party an weshalb wir zuerst im Hard Rock Café die Happy hour mitgenommen haben bevor es im Casino losgehen sollte. Nach den paar Cocktails sind wir ins erste Casino losgezogen wo sich dann raus gestellt hat, dass die Hälfte von uns gar nicht zocken wollte. Ich wollte es natürlich unbedingt versuchen und hab am Automaten auch erst was gewonnen, was ich gleich wieder verloren habe :-D. Beim nächsten Gewinn waren die Mädels aber so gut und haben mich gezwungen mir meinen Gewinn von ca. 20$ auszahlen zu lassen. Diese wollte ich dann an einem BlackJack-Tisch einsetzen. Voller Elan hab ich mich dann dort hingesetzt und der Dealer, der mega nett und witzig war, hat mich auch freudig begrüßt. Standardmäßig wollte er dann meine ID sehen, die ich ihm dann auch gegeben hab. Leider war ihm mein Ausweis nicht genug und er wollte noch nen Führerschein sehen. Den hatte ich aber nicht dabei. Ebenso wenig meinen Passport, der auch noch gegolten hätte. Ich durfte also nicht zocken und musste unverrichteter Dinge wieder abziehen L. Die anderen waren zu der Zeit dann aber schon müde und gar nicht mehr motiviert noch etwas zu starten. Ich musste also mit meinem leichten Pegel ins Bett ohne noch weiter feiern gehen zu können, da ziemlich tote Hose war. Zocken ging auch nicht, da die ja nicht wollten und ich nicht durfte. Etwas schade und nicht ganz wie geplant eine etwas kürzere Nacht in Las Vegas. Witzig wars beim Cocktails schlürfen aber ja trotzdem.

Hard Rock Café :-)

Hard Rock Café 🙂

Am nächsten Tag wollten wir dann noch ein wenig den Strip (Straße mit den ganzen Hotels. Was ihr schon wieder denkt!) erkunden. Nach einem Buffet-Frühstück mit dem süßesten Nachtisch den ich je gegessen habe (war sogar MIR teils ZU süß!) sind wir losgetigert. Gestartet sind wir vom Caesars Palace aus. Ein riiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiesen Hotel und sehr schnieke! Später waren wir dann einiges zu Fuß unterwegs und sind irgendwann am anderen Ende des Strips rausgekommen wo sich das berühmte „Welcome-to-fabulous-las-Vegas“-Schild befindet. Von da aus haben wir dann ein Taxi zurück ans Hotel genommen. Jeder hat sich gerichtet und dann ging auch schon die Abendshow bei uns im Treasure Island los. Wir hatten Karten für den Cirque du Soleil mit seiner Mystère-Show. Einfach unbeschreiblich! Mir ist teilweise wortwörtlich der Mund offen stehen geblieben. Ich wurde richtig verzaubert :-).
Danach gings dann Steak essen und später in den HIGH ROLLER – Das weltweit größte Riesenrad. Nach dem Londen Eye war das also schon das zweite Riesenrad mit Kapsel in dem ich fahren durfte. Die Aussicht bei Nacht über das beleuchtete Las Vegas war atemberaubend. Noch während wir oben waren konnten wir die bekannte Bellagio-Wasser-Show sehen, was wirklich etwas anderes ist von oben aus ;-).

Strip - New York New York

Strip – New York New York

Strip - New York New York

Strip – New York New York

Strip - New York New York

Strip – New York New York

Welcome to fabulous Las Vegas

Welcome to fabulous Las Vegas

Simon und seine 3 Engel

Simon und seine 3 Engel

Bellagio

Bellagio

Strip - Paris

Strip – Paris

Aussicht ausm High Roller

Aussicht ausm High Roller

Nach der Tour sind wir dann wieder Richtung Hotel. Mandy ist gleich nach oben ins Zimmer und ich hab es mir nicht nehmen lassen mich noch einmal an einen dieser „Einarmigen Banditen“ zu setzen. Der erste Dollar war schnell verzockt. Der zweite wurde dann in 6$ gewandelt und als ich dann wieder 4 davon verzockt hatte, machts auf einmal BINGBINGBINGBINGBING! Ich dacht erst es hört nicht mehr auf zu bimmeln! Meine Credits (Dollars) sind nach oben geschnellt und dann stand da plötzlich 82$ Guthaben! 😀 Ich hab also ganz schnell auf „Cash Out“ gedrückt und mir das Geld auszahlen lassen 🙂 Tja bei dem Pech in der Liebe hab ich wohl immerhin das Glück im Spiel! 😀

WINNER :-)

WINNER 🙂

Heute sind wir dann früh aufgestanden, haben die Koffer voll gepackt und sind ausgecheckt. Becci und Simon haben uns mit dem Auto abgeholt und dann gings los ins Death Valley – der nächste Nationalpark. Kommt dann im nächsten Eintrag 🙂

Liebe Grüße,
Tessi